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Die Verfolgung von Hexen ist so alt wie die Menschheit. Immer wieder wurde Menschen nachgestellt, weil man sie für "Schadenszauberer" hielt, bis in die heutige Zeit. In Europa fand die Hexenverfolgung ihren Höhepunkt im Mittelalter, etwa vom 13. bis zum 17. Jahrhundert, wobei die Kirche die tragende Rolle spielte, indem sie die Inquisition einführte. In der Mehrheit richtete sich die Verfolgung gegen Frauen. In diesem Klima veröffentlichte der Dominikaner Heinrich Kramer 1486 den "Hexenhammer", der bis ins 17. Jahrhundert hinein immer wieder neu aufgelegt wurde und sehr verbreitet war. In diesem Buch findet sich eine übersichtliche Präsentation der damals bestehenden Vorurteile gegen "Hexen", die vermeintlich wissenschaftlich begründet werden. Hier drängen sich uns als von Übergewicht Betroffenen beim Blick in die Tagespresse unübersehbare Parallelen auf. Auf eine auch nur einigermaßen differenzierte Betrachtung des Themas Übergewicht warten wir meist vergebens. Dies bewog uns, dem Vorschlag einer Userin zu folgen und besonders "ausgefallene" Verlautbarungen und Berichterstattungen im Zusammenhang mit dem Thema Übergewicht in diesem Dickenhammer zu sammeln und zu kommentieren. |
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