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Dicke Menschen durch die Linse eines Kameramannes betrachtet - ein Umstand, an den wir uns mittlerweile gewöhnt haben. Dass jedoch bereits in den vergangen Jahren Politiker anfingen, sich um das Gewicht ihrer Bürgerinnen und Bürger Gedanken zu machen, war eine neue Erfahrung, der wir uns stellen mussten. Insbesondere durch den im Mai 2007 vorgestellten Aktionsplan des Gesundheitsministeriums stehen wir wieder einmal mehr im Blick der Öffentlichkeit. Hat die Regierung das Recht dazu, in dieser Art und Weise in das Privatleben der Menschen einzugreifen? Hat sie vielleicht sogar die Pflicht, der Lebensmittelmittelindustrie eindeutige Vorschriften zu machen? Und haben die Bürgerinnen und Bürger ein Mitspracherecht, wenn es um ihre Ernährung geht? Zu diesem Thema wollen wir Texte zu aktuellen Ereignissen einstellen sowie unsere eigenen Forderungen an die Politik formulieren. |
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Fragen an die Bundesregierung |
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(m) - 18.05.2008 - In den letzten 12 Monaten starteten einige Bundesministerien mit dem "Nationalen Aktionsplan Bewegung und Ernährung" (pdf auf www.bmg.bund.de) und "Leben hat Gewicht" Kampagnen gegen Übergewicht und Essstörungen. |
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Nachtgedanken zur aktuellen Dickenhetze |
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(d) 01.02.2008 - Kaum hat sich Volkes Seele vom Weihnachtsstress erholt, werden wir wieder mit der erschreckenden Schlagzeile konfrontiert "Die Deutschen sind zu dick!" |
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Fit statt fett - Ein Brief an Minister Horst Seehofer |
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(d) 28.05.2007 - Sehr geehrter Herr Seehofer, unter Betrachtung der Artikel 1 (1) sowie 3 (3) des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland frage ich mich als selbst vom Übergewicht Betroffene, warum Ihr neu vorgestellter Aktionsplan, der richtungweisend meiner Ansicht nach grundsätzlich richtig ist, diesen extrem unseriösen, völlig polarisierenden und zugleich diskriminierenden Titel "Fit statt fett" trägt. |
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